von Ruben Korab B.A | Juni 22, 2017 | Energieeinsparung
Der Sommer hat noch gar nicht richtig angefangen, schon steht die erste Hitzewelle bevor. All jene, die in städtischen Wohnungen leben, fürchten schon schlaflose Nächte. Sorgt ein Klimagerät für die notwendige Abkühlung oder genügen Außenjalousien? Hier gibt es einige Tricks für eine kühle Wohnung.
Wie bleibt die Wohnung kühl?
Schon seit Monaten warten wir auf den Sommer. Nun ist er da und hat auch gleich die erste richtige Hitzewelle mitgebracht. Während sich die Gartenbesitzer auf der Terrasse befinden, sitzt der innerstädtische Wohnungsbesitzer in einem richtigen Backofen. Die Wohnungen erhitzen sich, kühlen kaum ab – die nächtlichen Temperaturen fallen nicht unter 20 Grad, sodass auch in den Nachtstunden keine Abkühlung erfolgt. In den Wohnungen herrschen Temperaturen, die den Schlaf rauben. Bauliche Maßnahmen können für angenehmere Temperaturen sorgen – so etwa, wenn Außenjalousien angebracht werden. Die Außenjalousien verhindern das Eindringen der Sonnenstrahlen und der Hitze. Zudem sollte man darauf achten, wann die Fenster geöffnet werden: Am frühen Morgen und in der Nacht kann gelüftet werden – untertags sollten die Fenster aber dauerhaft geschlossen sein. Auch Elektrogeräte, wie der Computer oder der Fernseher, spenden Wärme und sollten somit nicht ständig in Betrieb genommen werden. Wärme spenden auch die Küchengeräte – so etwa das Backrohr. Man sollte also auf Braten oder sonstige Speisen verzichten, die im Rohr gemacht werden. Ein weiterer Tipp: Pflanzen können den Wohnraum genauso kühlen wie etwa frisch gewaschene Kleidung, die man in der Wohnung (vorzugsweise im Schlafzimmer) aufstellen sollte.
Wie sinnvoll sind Klimageräte?
Wenn die Tipps und Tricks nicht helfen, dann kann man auch zu Ventilatoren oder Kühlgeräten greifen. Ventilatoren sind recht günstig und sorgen für eine angenehme Brise. Kühlgeräte sind schon etwas teurer: Einerseits muss ein recht hoher Anschaffungspreis bezahlt werden, andererseits sind die mobilen Klimageräte wahre Energiefresser, sodass mit steigenden Energiekosten gerechnet werden muss. Werden die mechanischen Klimageräte an der Fassade montiert, müssen die Bewohner auf bauliche Maßnahmen achten und mitunter auch eine Bewilligung einholen. Mechanische Kühlgeräte, die an der Außenwand montiert werden, können auch zum Nachbarschaftsstreit führen; da die Geräte keinesfalls leise sind, könnte sich der Nachbar gestört fühlen. Mobile Varianten sind eine Alternative, können aber wiederum den Abendfilm stören, da sie mitunter ebenfalls laut sind.

Auf die Abkühlung warten
In vielen Fällen müssen die Bewohner Geduld bewahren und auf die nächste Abkühlung warten. Gewitter und Unwetter können für angenehmere Temperaturen sorgen; fallen die Temperaturen, so müssen unbedingt alle Fenster geöffnet werden. Die warme wird sodann von der kühleren Luft ersetzt, sodass angenehmere Nächte bevorstehen.
Energieausweisabteilungleiter des Architekturbüro Korab
von Ruben Korab B.A | Juni 13, 2017 | Immobilien Verwertung
Wer auf der Suche nach Immobilienpreisen ist, findet im Internet viele unterschiedliche Seiten. Diese sind sich einig darin, dass die Beträge in letzter Zeit sehr stark gestiegen sind. Unklar ist allerdings, wie sie den Markt beeinflussen.
Schwer greifbare ZahlenImmer wieder werden schwer greifbare Zahlen veröffentlicht. In einigen Wohngebieten seien die Preise letztes Jahr zum Beispiel um zehn Prozent gestiegen. In einer anderen Statistik ist zu lesen, dass eine Wohnung mit ungefähr 80 m² im Jahr 2010 noch
ungefähr 220.000 Euro kostete, heute sind es bereits
um die 300.000 Euro. Allerdings wird dabei oft vergessen, dass hiermit die Angebotspreise und nicht die wirklich erzielten Verkaufspreise gemeint sind. Beachtet werden sollte auch, dass
günstige Wohnungen natürlich auch schneller weg sind als teure Eigentumswohnungen, die durchaus auch einige Jahre am Markt sein können. Dies verfälscht die Statistik und in der Regel sind die Angebotspreise auch Verhandlungssache.
Erstellen der Preisspiegel häufig nicht sorgfältig genug
Nicht selten wird beim Erstellen der Preisspiegel sorgfältig genug gearbeitet. Denn dies ist eine aufwendige Arbeit, bei der schnell etwas übersehen werden kann. Zum Beispiel müssen alle Dubletten herausgefiltert werden. Denn eine Wohnung wird nicht selten von unterschiedlichen Maklern ins Internet gestellt, teilweise sogar auch noch mit verschiedenen Angaben. Somit muss also jedes Objekt überprüft und geschaut werden, ob es doppelte Inserate gibt.
Transparenz sorgt für mehr Übersicht
In letzter Zeit machte sich auf dem Markt eine höhere Transparenz bemerkbar. Trotzdem wird dieser durch die weit verbreiteten Angebotspreisspiegel weiter angeheizt. Es wird vermutet, dass die steigenden Preise in der Zukunft zu höheren Preiserwartungen führen. Und dadurch könnte dann letztlich auch die Nachfrage steigen.

Eine passende Statistik finden und nutzen
Bevor ein Objekt gekauft wird, sollte eine gut recherchierte Statistik genutzt werden. Am besten werden mehrere betrachtet, um so einen verlässlichen Wert zu erhalten. Nur so ist es möglich, ein realistisches Bild von den Preisen der Gegend zu bekommen. Somit sollte nicht nur auf den statistischen Durchschnitt vertraut werden.
Zudem kann es nie schaden, einen Immobilienmakler oder Gutachter um Rat zu fragen. Denn der Preis ist nur einer von diversen wichtigen Punkten bei der Bewertung einer Immobilie. Auch die Ausstattung und der Zustand des Objekts spielen hierbei eine Rolle. Und wenn alle Faktoren stimmen, sollte der Käufer auf sein Bauchgefühl hören. Dieses kann mit mit keinen Zahlen erfasst werden, sondern wird idealerweise individuell bewertet.
Energieausweisabteilungleiter des Architekturbüro Korab
von Ruben Korab B.A | Mai 17, 2017 | Immobilien
Die Experten kritisieren, dass die Grenzwerte die der „Nationale Plan“ vorgibt, sodass die Klimaziele doch noch erreicht werden, „viel zu hoch“ seien. Schon vor rund 1 1/2 Jahren wurde das sogenannte „Pariser Weltklimaabkommen“ verabschiedet. Österreich hat sich im Rahmen der Konferenz verpflichtet, die Co2-Emissionen fast vollständig zu reduzieren – das Ziel soll bis zum Jahr 2050 erreicht werden. Auch wenn im Gebäudesektor viel erreicht wurde, so sind noch immer extreme Anstrengungen erforderlich, sodass das „Minimalziel“ in weiterer Folge überhaupt erreicht werden kann.
In 14 Jahren ist Österreichs Guthaben aufgebraucht
Das Ziel? Die Erdoberfläche soll nur um 2 Grad wärmer werden. Vor diesem Hintergrund fand auch die 21. Internationale Passivhaustagung statt. 1.200 Teilnehmer, die aus 60 Ländern gekommen sind, haben sich in Wien getroffen. Unter den Vortragengen war auch Helga Kromp-Kolb, eine Klimaforscherin, die bei ihrer Eröffnungsrede darauf hinwies, Österreich müsse schon im Jahr 2030 emissionsfrei sein. Damit nämlich das sogenannte „Zwei-Grad-Ziel“ eingehalten werden kann, dürfen – weltweit – nur noch 1.000 Gigatonnen Co2 in die Atmosphäre abgeleitet werden. In Österreich liegt man derzeit bei 75 Millionen Tonnen/Jahr. Werden die Emissionsausschüttungen nicht verringert, bleiben der Alpenrepublik noch 14 Jahre. Problematisch ist der Umstand, dass die Politik, die sich nur auf das Jahr 2050 konzentriert, zu wenig unternimmt. Damit Österreichs Wohnbau kimafit wird, wurde im vergangenen Jahr eine 15a-Vereinbarung zwischen den Ländern und dem Bund geschlossen. So konzentriert man sich nicht mehr auf den Heizwärmebedarf, sondern achtet auch auf die Gesamtenergieeffizienz der Immobilie. Die Kritiker sind der Überzeugung, dass es sich um eine Abkehr vom Passivhaus zum Niedrigenergiehaus handle, das erneuerbare Energieträger – also Wind, Erdwärme und Sonne – benötige.

Am 9. Juni findet die erste „Sonnenhaustagung“ statt
Natürlich kommt das dem „Sonnenhaus“ entgegen. Die Szene befindet sich im Aufwind und wird am 9. Juni die erste „Sonnenhaustagung“ veranstalten. Das Passivhaus gerät immer mehr in den Hintergrund. Das liegt auch an der 15a-Vereinbarung. So gibt es in der Vereinbarung etwa den Passus, dass das „Passivhaus keine Definition mehr benötige“. Somit ist es auch keine Überraschung, dass die Passivhausszene verärgert ist – schon lange will man, dass die Passivhäuser zum verpflichtenden Baustandard werden. „Das Passivhaus funktioniert seit 26 Jahren. Wir haben nun keine Zeit für Experimente“, so Günter Lang von „Passivhaus Austria“.
Die Primärenergiebedarfswerte sind zu hoch
Auch Martin Ploss, der vom Energieinstitut Vorarlberg auf der Passivhaustagung war, weiß, dass die Passivhäuser die besten Ergebnisse erzielen würden. Jedoch seien im „Nationalen Plan“ zu „hohe Primärenergiebedarfswerte“. „Das Kostenoptimum befindet sich bei der Hälfte dessen, was laut dem ‚Nationalen Plan‘ erlaubt wäre. Wir reden von einer Bandbreite zwischen 65 kWh/m² und 85 kWh/m² im Jahr. Im ‚Nationalen Plan‘ ist die Rede von 160 kWh bis zum Jahr 2021. Leider vergisst man, dass sich die Mehrkosten, aufgrund der geringeren Betriebskosten, schon nach wenigen Jahren amortisiert haben“, so Ploss.
Energieausweisabteilungleiter des Architekturbüro Korab
von Ruben Korab B.A | Mai 8, 2017 | Dämmungen
Lehm, Stroh oder Kork – immer mehr Häuslbauer entscheiden sich für nachhaltige Baustoffe
Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Auch die heutigen Häuslbauer befassen sich mit diesem speziellen Thema. Bevor das Haus gebaut wird, werden zahlreiche Informationen zu den unterschiedlichen Baustoffen eingeholt. Die zukünftigen Eigenheimbesitzer möchten ein gesundes Raumklima und greifen dafür auch gerne tiefer in die Taschen. Doch bevor das Projekt in die Tat umgesetzt wird, sollten die Häuslbauer die Vor- und Nachteile abwägen; denn auch wenn nachhaltige Baustoffe das Raumklima positiv verändern, so dürfen die Nachteile keinesfalls unterschätzt werden.
Auf der Suche nach den perfekten Baustoffen
Vor Jahren war noch der Preis ausschlaggebend, heute ist es die Nachhaltigkeit. Die Häuslbauer interessieren sich immer mehr für nachwachsende und regionale Baustoffe. Dazu gehören etwa Stroh, Holz und auch Lehm. Derartige Baustoffe sind gefragt wie nie zuvor. Die Häuslbauer erhoffen sich aber nicht nur eine besonders gute Ökobilanz – sie wollen ein gesundes Raumklima schaffen. Die Möglichkeiten sind (fast) grenzenlos. Die Wände bestehen aus Stroh und Lehmputz, die tragenden Konstruktionen werden aus Holz gefertigt und gedämmt wird mit Kork, Flachs oder auch Hanf. Auch die Schindeln, die für das Dach verwendet werden, bestehen heutzutage schon aus Schilfrohr.

Welche Nachteile sollten berücksichtigt werden?
Doch viele Häuslbauer müssen sich am Ende bewusst werden, dass sie dennoch konventionelle Baustoffe benötigen. Ein Haus, das nur aus nachhaltigen und regionalen Baustoffen gebaut wird, kann es – zumindest in der Praxis – (noch) nicht geben. Problematisch ist auch die Tatsache, dass die nachhaltigen Materialien deutlich teurer sind. Auch wenn viele Häuslbauer tiefer in die Tasche greifen, damit der Traum vom nachhaltigen Eigenheim zur Realität wird, entscheidet sich der Großteil für eine Kombination aus den beiden Baustoffen. Ein weiteres Problem, das keinesfalls außer Acht gelassen werden sollte: Ungeziefer. Viele Materialien locken ungebetene Gäste an, die zudem auch nur schwer vertrieben werden können. Zudem besteht auch ein erhöhtes Brandrisiko. Alles Aspekte, die im Vorfeld unbedingt berücksichtigt werden sollten. So auch, welcher Bauherr am Ende beauftragt wird. Viele Planer und Bauausführer haben noch nicht die notwendigen Erfahrungen, sodass mitunter Bauprobleme möglich sind.
Häuslbauer sollten die Vor- und Nachteile abwägen
Häuslbauer, die ein besseres Raumklima und eine gute Ökobilanz erzielen wollen, sollten im Vorfeld Vor- und Nachteile berücksichtigen. Auch wenn nachhaltige Materialien empfehlenswert sind, so gibt es dennoch ein paar Aspekte, die durchaus problematisch werden können. Vor allem dann, wenn ein erhöhtes Brandrisiko besteht oder das Material mitunter auch noch Ungeziefer anlockt.
Energieausweisabteilungleiter des Architekturbüro Korab
von Ruben Korab B.A | Apr. 26, 2017 | Blog
Wer ein Haus bauen will, der wird zu Beginn natürlich die Frage stellen, wie teuer das Objekt werden wird. In vielen Fällen sind die zukünftigen Immobilienbesitzer schockiert – können sie sich das Haus überhaupt leisten? Sparen beim Hausbau: Es gibt jedoch einige Einsparungsmöglichkeiten, damit das Haus nicht den finanziellen Rahmen sprengt. Benötigt man einen Architekten? Welche Fenster sollen eingebaut werden? Ist ein Keller erforderlich? Wichtig ist, dass an den richtigen Stellen gespart wird. Wer nämlich an den falschen Hausecken spart, wird am Ende nicht zu 100 Prozent zufrieden sein.
Architekt oder Generalunternehmer?
Wer sich für den Bau eines Einfamilienhauses entscheidet, sollte natürlich einerseits auf den Preis achten, andererseits natürlich auch die Qualitätsstandards berücksichtigten. Zu beachten ist, dass es Anschaffungen gibt, die natürlich teurer sind – doch es gibt immer ein Einsparungspotential. Am Ende stellt sich lediglich die Frage, ob an der richtigen Stelle gespart wird. Es gibt natürliche keine Antworten auf die Frage, wo gespart werden soll und wo nicht. Schon zu Beginn scheiden sich bereits die Geister, wenn die Frage nach der Planung im Raum steht. Soll ein Architekt beauftragt werden oder genügt ein Generalunternehmer? Hier können sehr wohl Kosten gespart werden – Architekten verursachen horrende Kosten, wenn sie das Haus planen sollen.

Die Frage nach dem Keller
Soll das neue Haus einen Keller haben oder nicht? Nur selten werden Keller gebaut – am Ende sorgen Keller nämlich für zusätzliche Kosten, die mitunter den finanziellen Rahmen sprengen. Jedoch gibt es den einen oder anderen Immobilienbesitzer, der nie im Leben auf seinen Keller verzichten würde. Jedoch müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, bevor der Keller gegraben wird: Der Keller muss isoliert und abgedichtet werden; mitunter ist auch eine Drainage erforderlich, sodass eine eindringende Feuchtigkeit verhindert werden kann. Wer also einen Keller plant, sollte sich bewusst sein, dass durchaus hohe Kosten entstehen können.
Welche Fenster sollen eingebaut werden?
Ein weiterer Kostenfaktor – die Fenster! Kunststofffenster oder doch lieber Holz-Alu-Fenster? Während sich der Großteil für Kunststofffenster entscheidet, so gibt es auch genügend Holz-Alu-Fenster-Fans. Natürlich scheiden sich auch die Geister, wenn es um die Ausstattung für das Eigenheim geht. Sind tatsächlich teure Designer-Armaturen notwendig oder genügen am Ende auch die preiswerten Armaturen, die im Laden zu finden sind? Zudem stellt sich auch die Frage, ob der Raum mit Laminat, Parkett oder Teppich ausgestattet werden soll. Während in den Kellerräumen vorwiegend Teppichböden verlegt werden, so schwören andere Immobilienbesitzer wieder auf
Energieausweisabteilungleiter des Architekturbüro Korab