TOP 6 WG Stromspartipps

TOP 6 WG Stromspartipps

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, aber Fakt ist, dass das Geld in einer Wohngemeinschaft immer knapp ist. Das hat sich in den letzten Jahren nicht verändert und wird auch in der Zukunft zu sein. Wer bewusst Energie sparen will, sollte daher ein paar Stromspartipps und Tricks befolgen, damit am Ende die Rechnung nicht zu hoch wird. Der beste Energieausweis bringt nichts, wenn die Mitbewohner einfache Regeln nicht befolgen. Natürlich – der Energieausweis kann sehr wohl bei der Kalkulation helfen, bringt aber keine niedrige Rechnung. Niedrige Kosten entstehen nur dann, wenn ein paar Tipps und Tricks in der WG in Wien eingehalten werden.

1. Der Stromvertrag

Es gibt zahlreiche Stromanbieter. Wer seine WG in Wien hat, wird mitunter sogar mit dem Gedanken spielen, den Anbieter zu wechseln. Vor allem dann, wenn die ersten Monate zeigen, dass die Abrechnung – trotz Einsparungen und Befolgen von Tipps und Tricks – trotzdem hoch bleibt. Wichtig ist, dass der Vertrag dahingehend überprüft wird, welcher Tarif gewählt wurde und welche Kosten entstehen können. Mit diesem Basiswissen können Vergleiche und sodann Anbieterwechsel durchgeführt werden.

2. Standby frisst ungemein viel Strom

Standby ist der wohl unnötigste Kostenfaktor. Computer, Fernseher, Stereoanlage – allesamt Geräte, die im abgeschalteten Modus noch immer Energie fressen. Wer seine Geräte tatsächlich ausschaltet, spart Geld. Tipp: Steckerleisten mit sogenanntem Kippschalter kaufen und auch verwenden!

3. Die effiziente Tiefkühlpizza

Das Gefrierfach ist voll. Abtauen? Nie davon gehört. Gefriertruhen oder Gefrierfächer verbrauchen doppelt so viel Energie, wenn sie vollgeräumt bzw. nie abgetaut werden. Wer Geld sparen will, sollte seine Gefriertruhe bzw. sein Gefrierfach regelmäßig abtauen.

4. LED – die Zukunft

Auch wenn die Glühbirnen – Schritt für Schritt – von der Europäischen Union aus dem Verkehr gezogen werden, werden sie gerne noch in Wohngemeinschaften verwendet. Sie sind billig in der Anschaffung und machen Licht. Zwei Aspekte, die für viele Bewohner schon reichen. Wer sich jedoch LED-Lampen besorgt, spart 80 Prozent des Stromverbrauchs!

5. Wer auf Urlaub fährt, braucht keine Heizung

Die Heizung darf, auch wenn man für mehrere Wochen auf Urlaub fährt, nie ganz abgedreht werden. Günstiger wird es, wenn ressourcenschonender gehandelt wird. Die Raumtemperatur sollte konstante 16 Grad haben; wer sein Zimmer stark abkühlen lässt, benötigt eindeutig mehr Energie, damit es wieder warm wird.

6. Die Waschmaschine

Wer seine Wäsche wäscht, sollte die Trommel voll beladen. Das schont einerseits die Umwelt, andererseits spart man damit Zeit und auch Geld. Zudem ist es ausreichend, wenn die Wäsche mit 40 Grad gewaschen wird. Das heutige Waschmittel macht es möglich, auf 60 oder gar 90 Grad-Waschgänge zu verzichten. Selbst bei 40 Grad können die hartnäckigsten Flecken entfernt werden.

Das Fazit

Wer Energie spart, spart auch Geld. Auch wenn es in einer WG nicht immer einfach ist, alle von seinen Ideen zu überzeugen, kann eine Art „Energie-Hausordnung“ besprochen und aufgehängt werden. Am Ende freut sich nämlich jeder in der WG, wenn er etwas Geld sparen kann.

Seit einem Jahr gibt es das Energieeffizienzgesetz – Nutzen Sie seine Möglichkeiten?

Seit einem Jahr gibt es das Energieeffizienzgesetz – Nutzen Sie seine Möglichkeiten?

Wien. Nicht nur Energieausweise für Immobilien sollen Transparenz verschaffen und zum Umweltschutz beitragen. Das seit dem 1. Januar 2015 bestehende Energieeffizienzgesetz verpflichtet Energielieferanten Energieeffizienznachweise zu sammeln. Weshalb betrifft dieses Gesetz nicht nur Energielieferanten und warum ist es ratsam, sich als Unternehmer oder Privatperson damit zu beschäftigen?

Energieeffizienznachweis – Was ist das genau?

Energieeffizienznachweise sind Bestätigungen für eingesparte Energie, die auf Grund einer Energieeffizienzmaßnahme erzielt wurde.

Beispiele für Energieeffizienzmaßnahmen im Gewerbe und Privatsektor

Es existieren mehrere Beispiele für Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen respektive in der Industrie:

– Steigerung der Effizienz von bestimmten (Fertigungs-) Prozessen
– Neue Beleuchtungssysteme (mit LED-Technik beispielsweise)
– Neubau oder Sanierungen (Dämmmaßnahmen, Optimieren von Belüftungsanlagen etc.)
– Trainings, die Mitarbeiter dahingehend schulen, Kraftstoff einzusparen
– Erneuerung des Fuhrparks, bei dem Wert auf Kraftstoffersparnis und Umweltschutz gelegt wird

Im Haushaltsbereich können bereits wenige Maßnahmen dazu beitragen, Energie merklich einzusparen:

– Austausch von alten Heizkesseln
– Wärmedämmmaßnahmen / Abbau von Transmissionsverlusten
– Neuerwerb von „Weißer“ Ware und Beachtung von Energieeffizienzklassen derGeräte
– Installation von Wärmepumpen

Im Vergleich zur Ausgangssituation dezimieren Energieeffizienzmaßnahmen den Energieverbrauch und steigern gleichzeitig die Energieeffizienz.

Sie profitieren doppelt von Energieeffizienzmaßnahmen. Was sind die genauen Gründe dafür?

Erster Effekt: Dadurch, dass Sie Energie effizienter nutzen, steigern Sie bei gleicher Energierechnung den Wohlfühleffekt und leisten einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Energiegebrauch.

Zweiter Effekt: Da Energielieferanten dazu angehalten sind, eine bestimmte Anzahl von Nachweisen zu sammeln, können sie diese ebenso von Dritten ankaufen. Industrieunternehmen, Betriebe jeder Größe, Installateure, Elektriker, Energiedienstleistungsunternehmen sowie Privatpersonen können auf diese Weise zu Verkäufern von Energieeffizienznachweisen werden.

Die Änderungen des Sanierungsschecks 2016

Die Änderungen des Sanierungsschecks 2016

„Qualität statt Quantität“ – so lautet das Motto des Sanierungsschecks 2016. Der Schwerpunkt des Sanierungsschecks hat sich im Jahr 2016 nachhaltig verändert. So sind es vorwiegend Verbesserungen, die nachhaltig klimarelevante und thermische Standards erfüllen müssen.
Auch in Wien gibt es zahlreiche Gebäude und Immobilien, die im Jahr 2016 saniert werden müssen bzw. sollen bzw. achten immer mehr Immobilienbesitzer auf einen aussagekräftigen Energieausweis. So wurde auch der Adaptierung von zu erreichenden Kennzahlen – in Bezug auf den Heizwärmebedarf – mit einer selektiveren Förderung Rechnung getragen. Genau diese Förderung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes dar. Denn seit dem Jahr 2009 konnte – dank dem Sanierungsscheck – 20,6 Millionen CO2 eingespart werden. Eine unglaubliche Leistung.

Sanierungsscheck 2016: Was ist eine „Mustersanierung“?

Die „Mustersanierung“ ist ein neuer Aspekt im Rahmen des Sanierungsschecks 2016. Die „Mustersanierung“ fällt im Einfamilienhaus an und verfolgt das Ziel, dass ein Breitenförderungsprogramm aktiv wird, das vorwiegend den Fokus auf eine deutlich höhere Qualität der Sanierung gelegt hat. So ist es wichtig, dass neue und auch innovative Energiespar-Technologien leistbar werden und somit verstärkt in Verwendung kommen können.
Des Weiteren gibt es auch dieses Jahr wieder drei Sanierungsarten, die für Einfamilienhäuser angewandt werden können:

  • Die umfassende Sanierung auf Standard klimaaktiv;
  • die umfassende Sanierung auf Basis guter Standard und
  • die Teilsanierung auf Grundlage 50 Prozent.

Handelt es sich um einen mehrgeschossigen Wohnbau, steht nur die umfassende Sanierung auf Standard klimaaktiv zur Verfügung.
Auch der Zuschlag für die Nutzung von Nawaro Materialien (etwa Dämmstoffen) wurde erhöht; darunter fallen auch Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen entstehen.
Einzelmaßnahmen werden mit dem Sanierungsscheck 2016 dieses Jahr nicht gefördert.
Weitere Informationen zum Thema Sanierungsscheck finden Sie unter der Adresse sbausparkasse.at/sanierungscheck.

Der Antrag

Der Sanierungsscheck kann – wie in den Jahren zuvor – per E-Mail beantragt werden. Eine E-Mail an sanierungsscheck@bausparkasse.co.at genügt, damit der Antrag zuerst formell geprüft, danach erfasst und sodann an die KPC weitergeleitet wird. Diese übernimmt in weiterer Folge die Abwicklung; das bedeutet, dass zuerst die Prüfung, dann die Genehmigung und abschließend die Auszahlung erfolgt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Antrag auf den Postweg einzubringen. Da die Bausparkasse übersiedelt ist, lautet seit 29. Februar 2016 die Adresse:

s Bausparkasse, Am Belvedere 1, 1100 Wien.

Haben Sie noch Fragen?

Falls Fragen auftreten, einfach die Nummer der Sanierungsscheck-Hotline anrufen. Unter 050/100-29800 stehen kompetente Mitarbeiter von Montag bis Donnerstag, 7.30 Uhr bis 17 Uhr und Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr zur Verfügung, die Ihre Fragen beantworten können.

Der Wärmedämmung-Vergleich (Teil I)

Der Wärmedämmung-Vergleich (Teil I)

Egal ob Fassade, Geschossdecke oder Dach, der Baustoffhandel bietet zahlreiche Dämmstoffe für die Wärmedämmung an. Die Wahl fällt schwer, schließlich soll sich die Dämmung optimal auf die Heizkosten oder den Energieausweis auswirken. Zumindest haben fast alle Dämmmaterialen eines gemeinsam: Dämmstoffe benötigen Platz, denn nur mit ausreichendem Volumen erzielen sie die Dämmwirkung. Das gilt besonders für die preisgünstigen Polystyrol-Platten. Zudem ist ihre Ökobilanz schlecht. Welche Möglichkeiten der Wärmedämmung es gibt und welche Dämmmaterialien am besten wirken, zeigt eine Übersicht der Dämmstoffe.

Viele Wärmedämmstoffe werden bereits aus recycelten Materialien oder Naturstoffen hergestellt. Beispielsweise wird Glaswolle heute zu 80 Prozent aus Altglas hergestellt, dem Kalkstein und Sand zugefügt ist. Mineralwolle besitzt den größten Marktanteil der Dämmstoffe. Das liegt an ihrem relativ niedrigen Preis, ihrem guten Schallschutz und ihren wasserabweisenden Eigenschaften. Auch Steinwolle besteht zum Teil aus Recyclingmaterial, größtenteils jedoch aus Gesteinen wie Kalkstein und Dolomit.

Vakuumisolationspaneele: beste Wärmedämmung

Nach Meinung von Bauexperten sind heute Vakuumisolationspaneele (VIP) die besten Dämmmaterialen auf dem Markt. Ihr poröses Kernmaterial ist von einer hochdichten Hülle umgeben, wodurch sich ihr großer Vorteil gegenüber anderen Dämmstoffen ergibt: ihre geringe Dicke. Denn ein 20 Millimeter dickes Vakuumpaneel dämmt so gut wie eine 100 Millimeter dicke Mineralwollmatte. Der Nachteil der Vakuumisolationspaneele ist, dass sie verhältnismäßig teuer sind. Doch der höhere Preis macht sich bezahlt, da etwa das nachträgliche Dämmen der Kellerdecke nur wenig des wertvollen Kellerraumes in Anspruch nimmt.

Die Effizienz der Vakuumisolationspaneele drückt sich in ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit aus: Mit nur 0,004 W/mK (Watt pro Meter mal Kelvin) dämmen die VIP um ein Mehrfaches besser als andere Dämmstoffe wie zum Beispiel Zellulose (0,045 W/mK), Holzfaser (0,04 – 0,07 W/mK) oder Mineralwolle (0,03 – 0,05 W/mK).

Schaumkunststoffe: umstritten

Zur Dämmung der Wände und Fassaden werden meistens Polystyrol-Platten verwendet. Sie sind zwar vergleichsweise kostengünstig, gleichzeitig aber auch umstritten. Da sie im Wesentlichen aus Erdöl hergestellt werden und für ihre Produktion viel Energie erforderlich ist, zeigen sie eine schlechte Ökobilanz. Außerdem werden sie im Brandfall teilweise als gefährlich eingestuft.

Zellulose: umweltfreundlich

Zellulose wird aus Altpapier gewonnen und ist entsprechend umweltfreundlicher. Um das Dämmmaterial brandsicher zu machen, werden die Altpapierfasern mit Mineralsalzen versetzt. Gleichzeitig wird die Zellulose dadurch vor Verrottung und vor Schädlingen geschützt. Das so gewonnene Material besitzt eine gute Dämmwirkung und ist dennoch verhältnismäßig preisgünstig. Im Baustoffhandel ist es in Plattenform erhältlich, ebenso als Schütt- und Einblasdämmstoff für Zwischenräume. Ökologisch gesehen gilt Zellulose unter Experten als empfehlenswert, da sie sich umweltfreundlich deponieren und wiederverwerten lässt.

Die beliebtesten nachwachsenden Dämmstoffe sind allerdings Weichholzfasern von Fichten oder Tannen, da sie die Feuchtigkeit im Gebäude gut regulieren können. Sie werden zu Holzfaserplatten und zu Holzwolle verarbeitet, wobei ihnen Substanzen zum Brandschutz und zur Schädlingsabwehr zugefügt werden.

Kalziumsilikat: ohne Schimmelgefahr

Innenwände werden häufig mit Dämmstoff aus Kalziumsilikat gedämmt. Er wird aus Kalk, Sand und Zusatzstoffen hergestellt. Der Kalziumsilikat-Dämmstoff kann besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne von Schimmel befallen zu werden. Solche Dämmplatten bieten sich daher besonders dann an, wenn Altbauten saniert werden sollen, deren denkmalgeschützte Fassaden außen frei bleiben müssen.

 

Ist es möglich auf den Energieausweis zu verzichten?

Ist es möglich auf den Energieausweis zu verzichten?

Fragen zum Energieausweis, die von Experten beantwortet werden:

Kein Weg vorbei am Energieausweis

Kann ich mein Einfamilienhaus verkaufen und dabei schriftlich vereinbaren, dass einvernehmlich auf den Energieausweis verzichtet wird?

Das Energieausweis-Vorlage-Gesetzt verpflichtet Verkäufer beim Verkauf einer Immobilie einen maximal zehn Jahre alten Energieausweis vorzuzeigen und ihn innerhalb von vierzehn Tagen nach Vertragsunterzeichnung auszuhändigen. Findet die Übergabe des Energieausweises nicht statt, kann der Käufer sie gerichtlich einfordern. In Fällen, in denen Käufer Gutachter mit der Erstellung des Energieausweises beauftragen, muss der Verkäufer die dafür angemessenen Kosten übernehmen. Sollte der Energieausweis nicht vor Vertragsabschluss vorgelegt oder nach Ablauf der vierzehntägigen Frist dem Käufer ausgehändigt werden, begeht man eine Verwaltungsübertretung, wenn die Tat selbst keinen Tatbestand eines gerichtlich strafbaren Handelns darstellt oder gemäß Verwaltungsstrafbestimmungen nicht mit strengen Strafmaßnahmen einhergeht. Die aus der Verwaltungsübertretung hervorgehende Geldstrafe für den Käufer kann bis zu 1450 Euro betragen. Vertraglich kann insofern vom Käufer kein Verzicht auf den Energieausweis vereinbart werden.

Räumungsklagen, wenn Mieter nach Vertragsablauf die Wohnung nicht ausfolgen

Vor drei Jahren vermietete ich befristet meine Wohnung und deutete seinerzeit eine mögliche Verlängerung an. Nun läuft bald der Vertrag ab. Was kann ich tun, damit der Mieter bei Vertragsende ausziehen muss?

Vor Ablauf eines zeitlich begrenzten Mietvertrages können Vermieter eine gerichtliche Verfügung beantragen, mit welcher dem Mieter auferlegt wird, dem Vermieter die Wohnung nach Vertragsende zu übergeben. Wird der sogenannte Übergabeauftrag rechtskräftig, bildet er einen Exekutionstitel. Ein Antrag kann maximal sechs Monate vor Vortragsende bei Gerichten gemacht werden. Ohne rechtskräftige Übergabeaufträge können Vermieter Räumungsklagen veranlassen.

Trotz Schlichtungsstellen können bei bestimmten Voraussetzungen Gerichtsverfahren eingeleitet werden

Nach Vertragsende übergab mir der Mieter die Wohnung. Da die Wohnungseinrichtung Beschädigungen aufwies, habe ich einen Teil der Kaution behalten, woraufhin der ehemalige Mieter die Schlichtungsstelle aufsuchte. Was kann ich tun, wenn diese die Entscheidung trifft, dass ich dem Mieter den Restbetrag der Kaution zu erstatten habe?

Um Gerichte zu entlasten, wurden in bestimmten Gemeinden Schlichtungsstellen ins Leben gerufen. In diesen Örtlichkeiten kann nur dann ein gerichtliches Verfahren initiiert werden, wenn die Streitangelegenheit nach drei Monaten in der Schlichtungseinrichtung nicht beigelegt wird oder die Streitenden mit der dort getroffenen Entscheidung unzufrieden sind.
Da nun die Schlichtungsstelle zu Gunsten des Mieters entschieden hat, können Sie sich binnen vier Wochen, nachdem der Bescheid der Schlichtungsstelle eingegangen ist, an ein Gericht wenden. Sollte nach drei Monaten keine Entscheidung von der Schlichtungseinrichtung getroffen sein, kann man sich ebenso von Gerichten helfen lassen.

Gerichtsverfahren sind langwierig und beanspruchen Zeit

Mit Einverständnis des Vermieters haben wir einen Teil unserer Gemeinschaftspraxis untervermietet. Da jetzt einem Untermieter gekündigt wurde, beglich dieser die restlichen Mieten bis zum Auszug mit der Kaution. Trotz allem verbleibt eine Mietzinsforderung von neunzig Euro. Welche Möglichkeiten haben wir, diese Summe zurückzubekommen?

Der ausstehende Betrag kann eingeklagt werden, wobei eine Ermahnung an den ehemaligen Untermieter vorausgehen sollte. Dabei ist von beiden Parteien zu bedenken, dass Gerichtsverfahren zeit- und kostenintensiv sind.