Die Änderungen des Sanierungsschecks 2016

Die Änderungen des Sanierungsschecks 2016

„Qualität statt Quantität“ – so lautet das Motto des Sanierungsschecks 2016. Der Schwerpunkt des Sanierungsschecks hat sich im Jahr 2016 nachhaltig verändert. So sind es vorwiegend Verbesserungen, die nachhaltig klimarelevante und thermische Standards erfüllen müssen.
Auch in Wien gibt es zahlreiche Gebäude und Immobilien, die im Jahr 2016 saniert werden müssen bzw. sollen bzw. achten immer mehr Immobilienbesitzer auf einen aussagekräftigen Energieausweis. So wurde auch der Adaptierung von zu erreichenden Kennzahlen – in Bezug auf den Heizwärmebedarf – mit einer selektiveren Förderung Rechnung getragen. Genau diese Förderung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes dar. Denn seit dem Jahr 2009 konnte – dank dem Sanierungsscheck – 20,6 Millionen CO2 eingespart werden. Eine unglaubliche Leistung.

Sanierungsscheck 2016: Was ist eine „Mustersanierung“?

Die „Mustersanierung“ ist ein neuer Aspekt im Rahmen des Sanierungsschecks 2016. Die „Mustersanierung“ fällt im Einfamilienhaus an und verfolgt das Ziel, dass ein Breitenförderungsprogramm aktiv wird, das vorwiegend den Fokus auf eine deutlich höhere Qualität der Sanierung gelegt hat. So ist es wichtig, dass neue und auch innovative Energiespar-Technologien leistbar werden und somit verstärkt in Verwendung kommen können.
Des Weiteren gibt es auch dieses Jahr wieder drei Sanierungsarten, die für Einfamilienhäuser angewandt werden können:

  • Die umfassende Sanierung auf Standard klimaaktiv;
  • die umfassende Sanierung auf Basis guter Standard und
  • die Teilsanierung auf Grundlage 50 Prozent.

Handelt es sich um einen mehrgeschossigen Wohnbau, steht nur die umfassende Sanierung auf Standard klimaaktiv zur Verfügung.
Auch der Zuschlag für die Nutzung von Nawaro Materialien (etwa Dämmstoffen) wurde erhöht; darunter fallen auch Dämmstoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen entstehen.
Einzelmaßnahmen werden mit dem Sanierungsscheck 2016 dieses Jahr nicht gefördert.
Weitere Informationen zum Thema Sanierungsscheck finden Sie unter der Adresse sbausparkasse.at/sanierungscheck.

Der Antrag

Der Sanierungsscheck kann – wie in den Jahren zuvor – per E-Mail beantragt werden. Eine E-Mail an sanierungsscheck@bausparkasse.co.at genügt, damit der Antrag zuerst formell geprüft, danach erfasst und sodann an die KPC weitergeleitet wird. Diese übernimmt in weiterer Folge die Abwicklung; das bedeutet, dass zuerst die Prüfung, dann die Genehmigung und abschließend die Auszahlung erfolgt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Antrag auf den Postweg einzubringen. Da die Bausparkasse übersiedelt ist, lautet seit 29. Februar 2016 die Adresse:

s Bausparkasse, Am Belvedere 1, 1100 Wien.

Haben Sie noch Fragen?

Falls Fragen auftreten, einfach die Nummer der Sanierungsscheck-Hotline anrufen. Unter 050/100-29800 stehen kompetente Mitarbeiter von Montag bis Donnerstag, 7.30 Uhr bis 17 Uhr und Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr zur Verfügung, die Ihre Fragen beantworten können.

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