Die TOP Gefrier und Kühlspartipps

Die TOP Gefrier und Kühlspartipps

Die Stromfresser im Haushalt

Der Energieausweis Wien, der sogenannte Typenschein für das Haus, zeigt, wie es um das Objekt steht. Doch der Energieausweis Wien zeigt nicht, wer tatsächlich die wahren Energie- und Stromfresser sind. Vorweg spielen die Anzahl der Geräte und auch das Alter der Geräte eine wesentliche Rolle. Die Energieklassen der Geräte geben einen Aufschluss darüber, wie viel Strom tatsächlich benötigt wird. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass zu den größten Stromfressern Gefrier- und Kühlgeräte zählen. Oftmals spielt es dabei gar keine tragende Rolle, ob es sich um neue, alte oder energieeffiziente Geräte handelt; wenn ein paar Tipps und Tricks missachtet werden, wird sogar das A+++-Gerät zur Kostenfalle.

Die Probleme mit den Kühl- und Gefriergeräten

Kühl- und auch Gefriergeräte stehen – wenn der Stromverbrauch unter die Lupe genommen wird – oft an oberster Stelle. Selbst dann, wenn es sich bei den Geräten um Produkte der Energieklasse A+++ handelt, könnten sie noch effizienter genutzt werden. Etwa dann, wenn sie nicht neben dem Herd, der Waschmaschine, der Heizung oder dem Geschirrspüler stehen. Denn all jene Geräte geben Wärme ab. Wärme, die das Kühlgerät von außen belastet und dafür sorgt, noch mehr kühlen zu müssen. Wer seine Küche plant, sollte daher darauf achten, dass sein Kühlgerät auch den dementsprechenden Platz erhält, ohne, dass es ständig mit Wärme anderer Geräte konfrontiert wird. Ein weiterer Tipp: Einkäufe sollten auf einmal eingeräumt werden und nicht Stück für Stück in den Kühlschrank gelegt werden; wer die Tür des Kühlgeräts dauernd offen lässt, wird ebenfalls für einen Anstieg der Stromkosten sorgen.

Das Blatt Papier – die Überprüfung der Türdichtung

In vielen Fällen hält man sich aber an alle Tipps und Tricks, bemerkt aber dennoch, dass die Stromkosten nach oben schnellen. Kühl- und Gefriergeräte haben sehr wohl Schwachstellen. So sollte man hin und wieder die Türdichtungen überprüfen. Ein Blatt Papier in die Tür des Kühlschranks einklemmen und danach schließen. Kann das Blatt problemlos aus der Tür gezogen werden, sollte ein Techniker die Dichtung der Tür überprüfen. Ist ein Entfernen des Papiers nur erschwert möglich, kann eine Schwachstelle ausgeschlossen werden – die Türdichtung ist nicht zu bestanden.

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Das Gerät vom Strom nehmen

Wer länger auf Urlaub fährt, sollte überlegen, seinen Kühlschrank nicht komplett abzudrehen. Die Reste verputzen, keine neuen Artikel kaufen, wenn man weiß, dass man für längere Zeit auf Urlaub ist und mit dieser Methode Strom sparen. Wichtig ist, dass – wenn der Kühlschrank vom Strom genommen wird – die Tür offen bleibt. Bleibt der Kühlschrank verschlossen, wird er – wenn nach einigen Wochen die Tür geöffnet wird – den Reisenden mit üblem Geruch überraschen.

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Wie kühle ich meine Wohnung?

Wie kühle ich meine Wohnung?

Brütende Hitze, keine Abkühlung in Sicht – es wird nicht nur die Arbeit zur Qual, sondern auch das Sitzen in den eigenen vier Wänden. Spätestens dann, wenn die Temperaturen im Haus an der 30-Grad-Marke kratzen, wird es fast unerträglich. An Schlaf ist sowieso nicht mehr zu denken. Wer etwa in Wien lebt, kann sich sogar noch darüber freuen, dass es am Abend gar nicht mehr abkühlt. Doch auch die Hausbesitzer in Niederösterreicher leiden unter den vielen – mit Hitze aufgeladenen – asphaltierten Flächen und der Tatsache, dass die Nächte keine deutlichen Temperaturabsenkungen mit sich bringen. Aus diesem Grund haben wir Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Dell, den Energiebeauftragten Oberösterreichs, um seinen Rat gebeten. Welche Tipps und Tricks gibt es, damit die eigenen vier Wände nicht an einen Backofen erinnern?

Innere Lasten reduzieren

Dell rät zur Reduktion von inneren Lasten. Das sind mitunter Elektrogeräte, die permanent im Standby-Modus laufen. Jene Geräte erzeugen automatisch Wärme. Somit sollten alle Geräte, die nicht verwendet werden, komplett ausgeschaltet werden. Ein weiterer Tipp sind Pflanzen. Der Fikus ist eine klassische Innenraumpflanze, die mit der Wasser-Verdunstung gleichzeitig dafür sorgt, dass die Temperaturen im Zimmer abgesenkt werden. Doch dabei handelt es sich um sogenannte Sofortmaßnahmen – welche Tipps und Tricks gibt es, damit beim Bauen eines neuen Hauses oder der Sanierung, die Hitze vor der Türe gelassen wird?

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Die Wärmedämmung hilft nicht nur im Winter, dass die Wärme im Haus bleibt und der Heizwärmebedarf gesenkt wird, sondern sorgt auch dafür, dass es im Haus kühl bleibt. Denn die Wärmedämmung ist – so Dell – gleichzeitig auch eine Kältedämmung. Wer unsicher ist, wie gut (oder auch nicht) sein Haus gedämmt ist, sollte im Energienachweis nachsehen. Wer auf Ziegel oder massive Fußböden setzt, sorgt dafür, dass die kühlen Temperaturen, die in der Nacht aufkommen, länger im Haus gespeichert werden. Des Weiteren sorgt ein Sonnenschutz – in Form von Außenjalousien – für eine enorme Erleichterung. Die Jalousien den ganzen Tag unten lassen und erst am Morgen bzw. erst nach 22 Uhr lüften. Wer jedoch einmal die Hitze in sein Haus gelassen hat, weil etwa die Jalousien oben geblieben sind, muss auf die nächste Abkühlung warten. Es ist fast unmöglich, die Temperaturen wieder nach unten zu bringen. Weitre Möglichkeiten sind schattenspendende Bäume sowie auch Balkone, die mitunter die Sonneneinstrahlung reduzieren

Der letzte Ausweg: Keller
Wer im Bauplan große Panoramascheiben vermerkt hat, muss natürlich an den Sonnenschutz denken. Natürlich sind moderne Fenster, welche bereits über eine Mehrfach-Scheibenverglasung verfügen, hilfreich; wenn die Sonne aber direkt in das Gesicht strahlt, helfen diese auch nicht viel. Und wenn alle Stricke reißen, die Hitze dennoch nicht vor der Tür bleibt, bleibt noch immer der Weg in den Keller. Sofern dieser vorhanden ist.

 

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