Als Privathaushalt zur Energiewende beitragen

Als Privathaushalt zur Energiewende beitragen

Weil die Energiepreise immer weiter steigen, fragen inzwischen viele Hauseigentümer und Bauherren sich, was sie tun können, um Ressourcen zu schonen und erneuerbare Energien auszubauen. Auch das vermehrte Umweltbewusstsein der Gesellschaft führt dazu, dass immer mehr Privathaushalte zur Energiewende beitragen möchten. Der große Vorteil: Immobilienbesitzer haben es im Gegensatz zu Politikern wesentlich leichter, etwas für die Umwelt zu tun, indem sie ihre eigene, private Energiewende einleiten. Das hat nicht nur zur Folge, dass natürliche Ressourcen geschont werden, sondern auch, dass bares Geld gespart wird – ganz gleich, ob in Wien oder anderswo.

Ein konsequenter Schritt

Heutzutage ermöglicht die moderne Technologie es, große Mengen an Rohstoffen einzusparen. Das führt dazu, dass Gefahren wie die Feinstaubbelastung in der Atemluft deutlich reduziert werden können – ein Umstand, der den Umstieg auf erneuerbare Energien zu einem konsequenten Schritt macht. Erneuerbare Energien sind emissionsfrei und bringen den Vorteil mit sich, dass sie tatsächlich unerschöpflich sind. Man sollte die Energiewende daher nicht allein dem Staat überlassen, der stark von dem Tauziehen zwischen Bundesländern, Bundestagsfraktionen und Branchenverbänden beeinflusst wird. Das hat zur Folge, dass die Gesetze zur Energiewende nur schleppend umgesetzt werden können. Was die meisten Privatpersonen nicht bedenken: Sie können eine eigene, private Energiewende in die Wege leiten und damit maßgeblich zur Ressourcenschonung beitragen. Für einen Energieausweis, der überzeugt!

Mit der Kraft der Sonne

Wer sich von den Energieversorgern loslösen möchte, kann dies mit Hilfe einer eigenen Solaranlage in die Tat umsetzen. Photovoltaikanlagen nutzen die Kraft der Sonne, um Strom zu erzeugen – und das vor Ort. Nachdem der Strom in das deutsche Stromnetz eingespeist wurde, wird er staatlich vergütet. Darüber hinaus kann der Strom in einem Stromspeicher im Gebäude gespeichert werden, ohne dass Kohlendioxid freigegeben wird. Wem das noch nicht reicht, der kann mit Hilfe von energieeffizienten Geräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen und Computern den Stromverbrauch verringern und auf diese Art und Weise bares Geld sparen. Außerdem empfiehlt sich eine Umrüstung auf die LED-Technologie.

Die effiziente Erzeugung von Heizwärme

Ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist die sogenannte Wärmewende. Sie beschreibt die effiziente Erzeugung von Heizwärme, die nachhaltig genutzt werden kann. In Privathaushalten belaufen die Heizung und Warmwasseraufbereitung sich auf 85 Prozent der Energie. Mit Hilfe einer Geothermie-Anlage kann die Wärmeversorgung auf einer nachhaltigen Basis erfolgen. Sie erzeugt die Wärme mit Hilfe von Umgebungswärme, so dass keine fossilen Ressourcen verbraucht werden müssen. Wer aufgrund der relativ hohen Kosten von Geothermie-Anlagen nicht die Möglichkeit hat, die Erdwärme zu nutzen, kann den vorhandenen Heizkessel durch einen Brennwertkessel ersetzen, der eine Energieersparnis von bis zu elf Prozent verspricht, indem er Wärmeenergie aus den Verbrennungsabgasen rückgewinnt.

Die richtige Dämmung

Die Dämmung eines Gebäudes ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Energie zu sparen und so den Energieausweis aufzupolieren. Dämmmaßnahmen wie mehrfach verglaste Fenster haben diesbezüglich eine nicht zu unterschätzende Wirkung, weil sie dazu führen, dass weniger geheizt werden muss. Weil der größte Energieverlust über das Dach eines Gebäudes erfolgt, sollte vor allem dieses über eine besonders gute Wärmeisolierung verfügen. Eine effiziente Maßnahme: die Einblasdämmung der obersten Geschossdecke, die nicht nur effektiv, sondern auch günstig daherkommt. Auf diese Art und Weise muss weniger geheizt werden, so dass nicht nur die Energiekosten geringer ausfallen, sondern auch die Umwelt geschont wird. Für ein saubereres Wien!

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