Sanierungsscheck 2017

Abbildung Sanierungsscheck 2017

Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden können nur natürliche Personen. Bauberechtigte, (Mit-)Eigentümer oder MieterInnen von Ein-/Zweifamilienhäusern oder Reihenhäusern sind berechtigt, einen Antrag auf Förderung einzureichen. Für mehrgeschossige Wohnbauten gelten besondere Kriterien bei der Sanierung und der Förderung.

Gefördert werden können:

Thermische Sanierungen für private Wohnbaugebäude werden gefördert, wenn die Häuser älter als 20 Jahre sind. Reduziert sich der Heizwärmebedarf um mindestens 40 %, ist eine Teilsanierung oder eine umfassende Sanierung nach gutem oder klimaaktiv-Standard förderungsfähig. Eine erhöhte Förderung bekommen Mustersanierungen, die besonders vorbildliche und nachhaltige Sanierungen vorweisen können.

Geeignete Sanierungsmaßnahmen für eine Förderung sind:

– Dämmungen der Oberen und unteren Geschossdecke, des Kellers und des Daches
– Dämmungen der Außenwände
– Austausch oder Sanierungen der Außentüren und Fenster
– Umstellung des Heizsystems auf eine thermische Solaranlage, Nah-/Fernwärme, Holzzentralheizung oder eine Wärmepumpe (gilt nur bei Mustersanierungen)

Weitere förderungsfähige Kosten, die anteilig anerkannt werden, sind Kosten für die Bauaufsicht, die Baustellengemeinkosten und die Planung für z. B. einen Energieausweis.

Antrag

Antragsstellung

Bevor mit der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen begonnen wird (Planungsleistungen ausgenommen), muss der Antrag eingereicht werden. Ab dem 03.03.2017 ist eine Antragsstellung mit einem vollständig ausgefüllten Förderungsantrag möglich. Alle geforderten Beilagen müssen dem Antrag beigefügt und einer der Bausparkassenzentralen aus dem Informationsblatt übermittelt werden.
Anträge können bis zum 31.12.2017 gestellt werden. Sollte das Budgetmittel vorher aufgebraucht sein, kann die Förderungsaktion und die Einreichmöglichkeit vom BMLFUW und BMWFW beendet werden.

Erforderliche Unterlagen für die Antragsstellung

– eine Aufstellung der Kosten für die beabsichtigten Maßnahmen
– einen Auszug des Grundbuches
– das ausgefüllte Antragsformular
– das ausgefüllte Formular „Technische Details Energieausweis“
– einen Meldezettel der Gemeinde des Antragstellers/der Antragsstellerin
– „Ergänzende Details Mustersanierung“ als Zusatzformular bei Mustersanierungen

Im Informationsblatt befindet sich eine genaue Checkliste.

Anträge für eine Förderung auf eine thermische Sanierung der Gebäude sind ausschließlich an die Bausparkassenzentralen zu richten, die im Informationsblatt genannt werden.

Erst der Antrag, dann der Vertrag

Ihre Unterlagen werden von den MitarbeiterInnen der der jeweiligen Bausparkassenzentrale auf Vollständigkeit geprüft. Entsprechen sie den formalen Erfordernissen, wird Ihr Antrag an den KPC gegeben. Der KPC wird Ihnen den Antragseingang per E-Mail bestätigen.

Sobald Sie die Bestätigung über den Eingang Ihres Antrages bekommen, können Sie auf eigenes Risiko bereits mit dem Bauvorhaben starten.

Genehmigung

Entscheidet die KPC positiv über die Projektprüfung, wird der Antrag zur Genehmigung an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft weitergeleitet. Mit der Genehmigung erhalten Sie einen Sanierungsscheck (Förderungsvertrag) über die voraussichtliche Förderungshöhe. Erst wenn die Maßnahmen umgesetzt sind, kann eine endgültige Beurteilung und Berechnung von Förderungsfähigkeit und Förderungssumme erfolgen. Dazu müssen die Endabrechnungsunterlagen vorgelegt werden.

Auszahlung

Ihr Projekt muss bis zum 31.12.2018 fertiggestellt sein. Die Endabrechnungsunterlagen müssen vollständig ausgefüllt und unterfertig sein und dem KPC bis zum 31.03.2019 vorliegen.

Bitte reichen Sie keine Originale ein, sondern nur Kopien oder gescannt Dokumente. Weichen die Maßnahmen von dem ursprünglichen Antrag ab, so fügen Sie dem Antrag das neu ausgefüllte und zur Unterschrift fertige Formular „Technische Details Energieausweis“ bei, das Sie vom Energieausweiserstellers bekommen haben.

Im Informationsblatt finden Sie alle Hinweise, die für die Endabrechnung wichtig sind. Diese finden Sie zusätzlich in der „Information der schnelleren Endabrechnung“, die Sie nach der Genehmigung Ihres Antrages übermittelt bekommen.

Alle erforderlichen Unterlagen und Informationen für die Endabrechnung werden auf unserer Webseite rechtzeitig zum Download angeboten.

Bei positiver Prüfung Ihrer Unterlagen zur Förderungsfähigkeit wird der Sanierungsscheck an Sie ausbezahlt.

Bitte beachten Sie, dass über einen bestimmten Zeitraum hinweg, die im Vertrag zugrunde liegenden Pflichten auch nach der Auszahlung der Förderung weiterhin zu erfüllen sind. Das sind z. B. Aufzeichnungs- und Informationspflichten sowie technische Auflagen, die von uns in Stichproben kontrolliert werden.

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